Erhöhung der Freibetragsgrenze für Beschäftigte

Seit 1. Januar 2017 dürfen die Beschäftigten mehr Geld von ihrem Werkstattlohn behalten, die auch Grundsicherung bekommen.

Das sieht so aus:
Der Beschäftigte behält von seinem Werkstattlohn 25% was nicht angerechnet wird. Sagen wir wenn der Beschäftigte 300€ Werkstattlohn bekommt darf er 100€ behalten.

Jetzt darf der Beschäftigte 50% von seinem Werkstattlohn behalten.
Bei 300€ Werkstattlohn sind das 150€.

Leider hat das Grundsicherungsamt erst jetzt im Mai seine Berechnungsformel geändert, so das der Beschäftigte seinen richtigen Lohn jetzt erst bekommt.
Für die fehlende Monate die der Beschäftigte zuwenig bekommen hat, bekommt er eine Nachzahlung, die jetzt nach und nach Ausgezahlt wird.