Chaos bei der Bahn

Wegen eines Sturn am 22.06.2017 fuhr die Bahn zwischen  Bremen und Hamburg nicht. Auch nach Kiel oder Hanover wurde der Zugverkehr eingestellt.
In Bremen sind 3 Personen aus LAG Kiel gestrandet, mussten dann im Hotel übernachten und am nächsten Tag konnten sie nach Hause fahren.

2 Kollegen aus Hamburg sind zuerst auch in Bremen gestrandet, aber konnten spät nach 5 Stundenverspätung ihre Fahrt dank einen Reisebus von Roten Kreuz nach Hamburg abschließen.

Die Coodination der Bahn war im Bremer Hauptbahnhof fuchtbar, kein Platzanweiser oder andere Hinweise wo man sich bei der Information anstellen konnte. Erst spät wurde eine Info Tafel an die Wand geklebt, an welcher Reihe man sich Anstellen kann.
Zuerst einmal Anstellen dann weitersehen.

CDU Werkstatträte 2017

Bericht von Christian Judth

CDU Werkstatt Konferenz in Berlin vom 19.06.2017

Die CDU hatte zu einer Werkstattkonferenz im Reichstagsgebäude der CDU Fraktion im Bundestag von 13 bis 16 Uhr eingeladen.

Bei dieser Konferenz waren aus Hamburg Andreas Preimesser als Vertreter der LAG WR Hamburg und Christian Judith als Vertrauensperson anwesend.

Es waren ca. 300 Menschen anwesend. Es waren auch ganz viele Menschen von der CDU anwesend. Es war wichtig, dass der beauftragte für Menschen mit Behinderung der CDU/CSU Fraktion im deutschen Bundestag Uwe Schummer ebenfalls da war.

Die CDU hatte zu dieser Konferenz eingeladen um folgende Fragen zu besprechen:

  • Wie kann das neue Budget für Arbeit ein Erfolg werden?
  • Welche Chancen haben Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt?
  • Wie können die Werkstatträte ihre neuen Rechte ausüben?

In der ersten Diskussionsrunde sprachen wir über das Budget für Arbeit.

Bei diesem ersten Forum „Das neue Budget für Arbeit erfolgreich starten“ ging es eigentlich darum zu sagen, dass dies eine neue große Möglichkeit für Menschen die aus Werkstätten kommen ist, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.

Durch das Hamburger Budget für Arbeit wurden alleine zehnmal so viele Menschen aus der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt wie vorher ohne das Budget für Arbeit.

Die Idee vom Budget für Arbeit ist gut. Der Mensch mit Behinderung kann in einer Firma anfangen. Und die Firma wird finanziell unterstützt. Die Firma bekommt Geld damit der Mensch, der aus der Werkstatt kommt dort arbeiten kann. Dieser Mensch der aus der Werkstatt kommt und dort arbeitet bekommt aber einen gerechten Lohn.

Die Leute auf dem Podium waren vom dem Budget für Arbeit aber gar nicht so begeistert. Das ist komisch. Eigentlich hätte man erwartet, dass viele Menschen sagen wie gut sie das finden.

Leider haben sie das gar nicht gesagt.

Im zweiten Forum ging es um das Thema „Bildung in Werkstätten – Neu denken – Berufliche Fähigkeiten ausbauen“. Hier ging es darum, dass man neue Ideen entwickeln soll damit Menschen in den Werkstätten besser ausgebildet werden um dort vielleicht neue Fähigkeiten zu lernen um dann damit auch andere Arbeiten, vielleicht auch außerhalb der Werkstatt übernehmen zu können.

Im dritten Forum ging es um das Thema „Aktive Werkstatträte im Betrieb – Arbeitsleben mitgestalten und Rechte der Beschäftigten schützen“.

Beim zweiten und dritten Forum waren noch zwei Vorstandsmitglieder dabei. Beim zweiten war es Kristina Schulz. Beim dritten war es Jürgen Thewes.

Gegen 16:00 war die Veranstaltung beendet und es gab ein Schlusswort. Alle verabschiedeten sich.

Festzuhalten ist:

Es war eine interessante Veranstaltung. Wichtig wäre allerdings, dass so etwas weiter passiert und öfter wiederholt wird. Wichtig ist es auch, dass die CDU auch so wie es die SPD schon seit 11 Jahren macht, regelmäßig zu solchen Veranstaltungen einlädt und viel mehr mit Werkstatträten spricht.

Während der Veranstaltung kam es zu einem guten Gespräch zwischen Andreas Preimesser und einem Vertreter vom Institut für Menschenrechte.

Andy hat die Kollegen vom Institut für Menschenrechte nach Hamburg eingeladen um sich mit den Werkstatträten und dem Institut für Menschenrechte über das Thema „Was wollen Menschen mit Behinderung in den Werkstätten?“ auszutauschen.

 

Die CSU/CDU hat eine Werkstättenkonferz im Berlin gegeben. Das ganze ist auf youtube zu sehen unterdem Thema:

Mehr Teilhabe an Arbeit – Neue Chancen für Menschen mit Behinderung

https://www.youtube.com/watch?v=bRa-8ohKblQ

Laufzeit des Video ca. 2 Stunden 24 Min.

Beiratssitzung in Ostbeven NRW

Die Beiratssitzung ist vom 20.06. bis 22.06.2017 in Ostbevern in Nordein-Westfalen.

Thema war unter anderem:
Finanzierung Werkstatträte Deutschland
Neue Satzung Entwurf der Werkstatträte Deutschland

Ein Erklär-Video von Werkstatträte Baden-Württemberg folgt.

Bild von Ludwig Eppler

Als Vertreter der LAG Hamburg auf der Beiratssitzung in Ostbevern.

Bericht LAG Nord Treffen

Bericht vom LAG Nordtreffen in Bremen von Christian judith

vom 29.05.2017

Heute am 29.05.2017 trafen sich die LAG WR Hamburg und die LAG WR Bremen zu einem gemeinsamen Treffen in Bremen.

Die diesem Treffen waren sieben Personen anwesend. Werkstatträte und Vertrauenspersonen der beiden Werkstätten. Wichtig war, dass dieses Treffen sehr gut und intensiv verlaufen ist. Zwei wichtige Themen wurden besprochen.

Einmal sprachen wir über das Thema Finanzierung der Landesarbeitsgemeinschaften. Es wurden an den Beträgen, die in Schleswig-Holstein gezahlt werden bzw. die laut dem BMAS gezahlt werden könnten verschiedene Rechenbeispiele durchgeführt. Hierbei wurde festgestellt, wie viel Geld den Werkstatträten eigentlich zur Verfügung stehen könnte.

Daraus haben wir noch nicht weiter abgeleitet, wie wir damit weiter umgehen wollen. Aber dieses Thema wird uns beschäftigen. Festzustellen ist, dass die Werkstatträte sehr wohl daran interessiert sind, eine gesicherte Finanzierung für die Landesarbeitsgemeinschaften zu erhalten.

 

Ein weiteres wichtiges Thema war Datenschutz.

Es ging um folgende Fragen:

  • Wie wird mit Daten umgegangen?
  • Welche Daten der Beschäftigten werden eigentlich aufgenommen?
  • Welche Daten werden wie gespeichert? Papierform oder digital?
  • Wer hat Zugriff auf diese Daten?
  • Was wird mit diesen Daten eigentlich gemacht? – Werden sie benutzt um die Förderung und die Unterstützung der Beschäftigten voranzutreiben?

Um diesen Fragen nachzugehen wurde beschlossen, dass wir uns beim nächsten treffen einen Datenschutzbeauftragten einladen wollen, um mit ihm anhand der Beispiele zu diskutieren welche Daten über uns erhoben werden, was aus diesen Daten alles abzulesen ist und ob dies wirklich gut und unproblematisch durchgeführt werden kann.

Am Abschluss des Treffens haben wir Termine vereinbart. Der eine wird am 14.11.2017 in Hamburg sein. Ein weiterer Termin ist der 27.06. auch in Hamburg. Bei diesem Termin wollen wir uns treffen, um über das Thema Internetseite und Gestaltung einer barrierefreien Internetseite zu sprechen und diese zu entwickeln.

Bericht vom Jahresempfang der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung

Bericht von Christian Judith vom 17.05.2017

 

Zu diesem Treffen sind Frank Belling und Christian Judith gefahren.

Um 15:30 Uhr war Einlass für die Gäste. Um 16:30 Uhr wurde der Jahresempfang eröffnet.

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Verena Bentele hat eine Rede gehalten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt ebenfalls eine Rede. Es gab einen Impulsvortrag der Zukunftsforscherin Cornelia Daheim. In diesem ging es auch um das Thema Arbeit.

Gegen 18:00 Uhr war der offizielle Festakt beendet Die ca. 400 Gaste haben dann noch gemeinsam gefeiert und sich ausgetauscht. Es war sehr interessant, die einzelnen Leute noch einmal kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Zum nächsten Jahresempfang sollte es hoffentlich wieder möglich sein, dass die Werkstatträte daran teilnehmen können.

Anzumerken ist, dass Frank Belling das Vorderteil seines Rollstuhls verlor und sehr aufgeschmissen war. Dank der guten Organisation der Kollegen vor Ort war es möglich, dass Frank Belling einen Ersatzrollstuhl bekam und die Heimreise doch noch antreten konnte.

Gegen 22:00 Uhr haben wir Berlin wieder verlassen und waren gegen 24:00 Uhr wieder in Hamburg.

Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen:

Es ist eine sehr interessante Veranstaltung. Es ist sehr interessant, Verena Bentele als Behindertenbeauftragte der Bundesregierung zu erleben. Und es war spannend, den Bundespräsidenten einmal live zu erleben.

Wir haben viele Kontakte gemacht und haben uns mit vielen Leuten unterhalten können. Wir haben uns nochmal mit der Zukunftsforscherin Cornelia Daheim unterhalten und sie gefragt, ob sie mal nach Hamburg kommt und mit uns über das Thema „Arbeit und Zukunft“ reden möchte. Dem hat sie zugestimmt.