Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Hamburg (LAG WR) kritisiert die Zustände am S-Bahnhof Altona

Der Vorstand der LAG WR Hamburg kritisiert die katastrophalen Zustände am S-Bahnhof Altona nach einem Kabelbrand am 10.August 2017.

Keine funktionierenden Rolltreppen und Fahrstühle, unqualifiziert wirkendes Service-Personal, fehlende Informationen an behinderte Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren, an Fahrgäste mit Kinderwagen. Dieser genannte Personenkreis hat keine Möglichkeit vom Bahnsteig zwei Etagen höher zum Busbahnhof oder zur Fernbahn zu gelangen. Dazu eingesetztes Servicepersonal das nicht in der Lage ist, Informationen über Ausweichmöglichkeiten zu geben. Dazu mangelt es offensichtlich an Kenntnis über andere barrierefreie Bahnhöfe.

Größte Kritik seitens der LAG WR ist aber, dass sich nach einer ersten Beschwerde vom 11. August bis zum heutigen Tag absolut nichts geändert hat und seitens der LAG WR eine zweite Beschwerde an den Verkehrsverbund geschickt wurde

Die LAG WR vertritt die Interessen von rund 3.800 Beschäftigten in Hamburger Werkstätten für behinderte Menschen. Da der Bahnhof Altona auf der Fahrtstrecke von drei Werkstätten liegt wird von der Hamburger S-Bahn gefordert, schnellstmöglich etwas an der aktuellen Situation zu ändern.

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LAG WR Hamburg 15.08.2017