CDU Werkstatträte 2017

Bericht von Christian Judth

CDU Werkstatt Konferenz in Berlin vom 19.06.2017

Die CDU hatte zu einer Werkstattkonferenz im Reichstagsgebäude der CDU Fraktion im Bundestag von 13 bis 16 Uhr eingeladen.

Bei dieser Konferenz waren aus Hamburg Andreas Preimesser als Vertreter der LAG WR Hamburg und Christian Judith als Vertrauensperson anwesend.

Es waren ca. 300 Menschen anwesend. Es waren auch ganz viele Menschen von der CDU anwesend. Es war wichtig, dass der beauftragte für Menschen mit Behinderung der CDU/CSU Fraktion im deutschen Bundestag Uwe Schummer ebenfalls da war.

Die CDU hatte zu dieser Konferenz eingeladen um folgende Fragen zu besprechen:

  • Wie kann das neue Budget für Arbeit ein Erfolg werden?
  • Welche Chancen haben Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt?
  • Wie können die Werkstatträte ihre neuen Rechte ausüben?

In der ersten Diskussionsrunde sprachen wir über das Budget für Arbeit.

Bei diesem ersten Forum „Das neue Budget für Arbeit erfolgreich starten“ ging es eigentlich darum zu sagen, dass dies eine neue große Möglichkeit für Menschen die aus Werkstätten kommen ist, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.

Durch das Hamburger Budget für Arbeit wurden alleine zehnmal so viele Menschen aus der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt wie vorher ohne das Budget für Arbeit.

Die Idee vom Budget für Arbeit ist gut. Der Mensch mit Behinderung kann in einer Firma anfangen. Und die Firma wird finanziell unterstützt. Die Firma bekommt Geld damit der Mensch, der aus der Werkstatt kommt dort arbeiten kann. Dieser Mensch der aus der Werkstatt kommt und dort arbeitet bekommt aber einen gerechten Lohn.

Die Leute auf dem Podium waren vom dem Budget für Arbeit aber gar nicht so begeistert. Das ist komisch. Eigentlich hätte man erwartet, dass viele Menschen sagen wie gut sie das finden.

Leider haben sie das gar nicht gesagt.

Im zweiten Forum ging es um das Thema „Bildung in Werkstätten – Neu denken – Berufliche Fähigkeiten ausbauen“. Hier ging es darum, dass man neue Ideen entwickeln soll damit Menschen in den Werkstätten besser ausgebildet werden um dort vielleicht neue Fähigkeiten zu lernen um dann damit auch andere Arbeiten, vielleicht auch außerhalb der Werkstatt übernehmen zu können.

Im dritten Forum ging es um das Thema „Aktive Werkstatträte im Betrieb – Arbeitsleben mitgestalten und Rechte der Beschäftigten schützen“.

Beim zweiten und dritten Forum waren noch zwei Vorstandsmitglieder dabei. Beim zweiten war es Kristina Schulz. Beim dritten war es Jürgen Thewes.

Gegen 16:00 war die Veranstaltung beendet und es gab ein Schlusswort. Alle verabschiedeten sich.

Festzuhalten ist:

Es war eine interessante Veranstaltung. Wichtig wäre allerdings, dass so etwas weiter passiert und öfter wiederholt wird. Wichtig ist es auch, dass die CDU auch so wie es die SPD schon seit 11 Jahren macht, regelmäßig zu solchen Veranstaltungen einlädt und viel mehr mit Werkstatträten spricht.

Während der Veranstaltung kam es zu einem guten Gespräch zwischen Andreas Preimesser und einem Vertreter vom Institut für Menschenrechte.

Andy hat die Kollegen vom Institut für Menschenrechte nach Hamburg eingeladen um sich mit den Werkstatträten und dem Institut für Menschenrechte über das Thema „Was wollen Menschen mit Behinderung in den Werkstätten?“ auszutauschen.

 

Die CSU/CDU hat eine Werkstättenkonferz im Berlin gegeben. Das ganze ist auf youtube zu sehen unterdem Thema:

Mehr Teilhabe an Arbeit – Neue Chancen für Menschen mit Behinderung

https://www.youtube.com/watch?v=bRa-8ohKblQ

Laufzeit des Video ca. 2 Stunden 24 Min.

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